betting online app:Großbritannien: Online Glücksspiel kämpft mit Personalmangel

Veröffentlicht am 29. November 2021

Die Glücksspielbranche in Großbritannien kämpft seit geraumer Zeit mit einem Fachkräftemangel. Dieser könnte mit einigen politischen Gegebenheiten zusammenhängen. Doch unabhängig vom Grund des Fachkräftemangels hat dieser negative Auswirkungen auf die Glücksspielbranche. Womit die Experten rechnen, möchten wir nun erläutern.

Fachkräfte aus vielen Bereichen fehlen

Inhaltsverzeichnis:

Fachkräfte aus vielen Bereichen fehlenErste Auswirkungen vom Fachkräftemangel erkennbarKundenmanagement erhält die höchste LohnerhöhungSind Online Casinos in Gefahr?

Viele fragen sich vielleicht, welche Fachkräfte Anbieter von Online Glücksspielen überhaupt benötigen. Manch einer mag denken, dass es reicht, wenn ein Online Casino kreiert wird, da es anschließend kaum einer Änderung bedarf. Das ist aber so nicht richtig. Erstens werden die Online Casinos immer wieder überarbeitet und die einzelnen Glücksspielanbieter gründen immer wieder neue Casinos. Diese erhalten ein anderes Design und sollen teilweise auch bewusst eine andere Zielgruppe anziehen.

Soll dieser Plan in die Tat umgesetzt werden, wird nicht nur ein IT-Spezialist benötigt. Es wird grundsätzlich auch ein Marketingspezialist benötigt, der das neue Online Casinos auf dem Glücksspielmarkt bekannt macht. Ohne entsprechende Werbung erfährt kein Spieler vom neuen Casino. Abgesehen hiervon müssen auch Finanzexperten beteiligt werden. Diese sorgen dafür, dass aus steuerlicher Sicht alles perfekt abläuft.

Neue Glücksspielanbieter benötigen zudem einen Compliance Partner. Dieser ist dafür zuständig, dass alle Vorschriften und Gesetze eingehalten werden. Solange ein bereits agierender Glücksspielkonzern ein neues Online Casino kreiert, wird der Compliance Partner nicht benötigt. Schließlich werden vom betroffenen Glücksspielanbieter bereits alle Regeln und Vorschriften eingehalten. Neue Anbieter müssen sich jedoch erst im Dschungel der Gesetze zurechtfinden.

Erste Auswirkungen vom Fachkräftemangel erkennbar

Fehlen Fachkräfte, so können neue Projekte wie ein neuer Online Auftritt nicht ins Leben gerufen werden. Das führt natürlich zu erheblichen Umsatzeinbussen, wenn nicht sogar zu einer Schließung eines Glücksspielunternehmens. Diese Befürchtungen sind bereits eingetroffen und einige Projekte konnten öffentlichen Meldungen zufolge nicht in die Tat umgesetzt werden.

Um welche Projekte es sich handelt, wurde nicht verraten. Es scheint jedoch so zu sein, dass bereits jetzt einige Glücksspielanbieter händeringend nach neuem Personal suchen. Darüber freuen sich insbesondere die Fachkräfte, die sich einen Namen erarbeiten konnten. Solch ein Personal wird gesucht und darf mit höheren Gehältern rechnen. Teilweise läuft es so ab, dass sich die Glücksspielanbieter das Personal gegenseitig abwerben. Damit die Angestellten dort bleiben, wo sie bisher arbeiten, erhöhen auch deren Arbeitgeber die Gehälter.

Kundenmanagement erhält die höchste Lohnerhöhung

Fachkräftemangel herrscht vor allem in den Bereichen Kundenmanagement und Compliance. Wer sich in diesen Bereich gut auskennt, der kann mit Lohnerhöhungen von bis zu 25 Prozent rechnen. Das konnte bereits im letzten Jahr ermittelt werden. Alle anderen Fachkräfte erhalten immerhin eine Lohnsteigerung von 12 Prozent.

Diese Lohnerhöhungen sollten eigentlich dazu führen, dass sich aufstrebende Personen um einen Job im Online Glücksspielsektor bemühen. Aber das ist leider nicht der Fall, ansonsten wäre kein Fachkräftemangel vorhanden. Um nun junge Personen zu ermutigen, werden die Gehälter nicht nur weiterhin erhöht. Die Glücksspielanbieter versuchen alles, um die Arbeitsplätze attraktiver zu gestalten. Während der Corona-Pandemie werden Home-Office Arbeitsplätze immer beliebter. Eine Idee besteht jedoch darin, dass diese Art von Arbeitsplätzen auch in Zukunft erhalten bleibt.

Für die meisten Arbeitsplätze scheint es generell nicht notwendig zu sein, die Arbeit vom Unternehmenssitz aus auszuüben. Die meisten Glücksspielkonzerne haben ihren Sitz im Ausland, weshalb es bereits hierdurch nicht möglich ist, die Arbeit in der Unternehmenszentrale auszuüben. Sollte sich der Unternehmenssitz in Großbritannien befinden, gibt es weitere Schwierigkeiten: Fachkräfte aus dem Ausland können seit dem Austritt aus der EU nur unter erschwerten Bedingungen nach Großbritannien reisen.

Sind Online Casinos in Gefahr?

Die neusten Veröffentlichen sind keinesfalls positiv, sondern negativ zu werten. Trotzdem müssen sich Glücksspielfans keine Sorgen machen, dass es bald keine Online Casinos mehr gibt. Einer Umfrage zufolge sind die Glücksspielanbieter weiterhin bereit, neues Personal einzustellen. Deshalb muss nicht befürchtet werden, dass aufgrund des Personalmangels bekannte und beliebte Online Casinos geschlossen werden. Die Spieler könnten sich jedoch auf einige negative Auswirkungen einstellen müssen.

Steigen die Personalkosten weiterhin an, werden diese über die Spiele umgesetzt. So wäre es möglich, dass zum Beispiel die Auszahlungsraten verringert werden. Fallen diese niedriger aus, bleibt dem Konzern ein höherer Gewinn. Damit können die höheren Lohnkosten beglichen werden. Eventuell könnte es auch passieren, dass sich die Boni verringern. Beides wird höchstwahrscheinlich nur dann durchgeführt, wenn alle Glücksspielanbieter an einem Strang ziehen.

Kein Spieler wird es sich nehmen lassen, das bisherige Online Casino zu wechseln, wenn die Konditionen in einem anderen Casino besser sind. Der Mangel an Fachkräften kann jedoch auch dazu führen, dass verstärkt illegale Anbieter auf den Markt drängen. Um hier kein unnötiges Risiko einzugehen, sollten sich die Spieler in Zukunft genau erkundigen, wo sie sicher spielen: Eine Lizenz sollte immer vorhanden sein.

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